Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Außenstelle für Epidemiologie (TiHo 1)
Büscheler Str. 9
49456 Bakum
Direktor: Prof. Dr. Thomas Blaha

Institut für Lebensmittelqualität und –sicherheit (TiHo 2)
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover
Direktor: Prof. Dr. Günter Klein
Wissenschaftliche Leitung und Koordination PPP-InfoS: Prof. Dr. Diana Meemken

Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung (TiHo 3)
Bünteweg 2
30559 Hannover
Direktor: Prof. Dr. Lothar Kreienbrock

Die TiHo ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und als Universität des Landes Niedersachsen wirtschaftlich abgesichert und personell sowie infrastrukturell für die Übernahme von wissenschaftlichen Projekten ausgestattet. Die drei beteiligten Einrichtungen der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover verfügen über langjährige nationale wie internationale Erfahrungen, sowie eine hohe Fachkompetenz auf dem Feld der Datenerfassung und ihrer Bewertung hinsichtlich Tiergesundheit, Tierwohlbefinden und Lebensmittelsicherheit.

Die Außenstelle für Epidemiologie (TiHo1) ist unter anderem in der Tiergesundheitsbewertung und der Quantifizierung der Bestandsgesundheit beim Schwein, sowie der Entwicklung tierorientierter Tierschutzkriterien tätig. Des Weiteren begleitet die Außenstelle für Epidemiologie seit Beginn des QS-Systems dessen Salmonellenmonitoringprogramm. Das Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit (TiHo2) leistet wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Umsetzung des EU-Hygienepakets, insbesondere bei der Einführung der risikoorientierten Schlachttier-und Fleischuntersuchung. Hierfür wurden relevante Bewertungsparameter evaluiert und Schlachthofbefundungsdaten für die Nutzung der Lebensmittelketteninformation ausgewertet. Das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung (TiHo3) hat internationale Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung epidemiologischer Studien in Human- und Tierpopulationen. So hat das Institut Studien zum Monitoring und zur Risikofaktorenanalyse bei diversen Krankheitserregern auf Herden- und Schlachthofebene selbständig durchgeführt bzw. war daran beteiligt. Fachlicher Bestandteil dieser Arbeit ist unter anderem die Etablierung und Qualitätssicherung von standardisierten Untersuchungsinstrumenten, deren Aufarbeitung in Datenbanksystemen, sowie deren biometrische Auswertung. So wurde u.a. ein Überwachungssystem zur Antibiotikaanwendung (Projekt VetCAb) aufgebaut oder das RESET-Verbundprogramm zur Verbesserung des Verständnisses der Entwicklung von resistenten Bakterien durch das Institut koordiniert.

So waren es vor allem diese drei Institute, die anhand von wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Tierbehandlungsindex (TBI) bzw. zur Therapiehäufigkeit, zum Herdengesundheitsscore (HGS), zur Fleischsaftmultiserologie und zu den tierorientierten Tierschutzindikatoren einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau eines Antibiotikamonitorings und bei der Einführung der risikoorientierten Schlachttier- und Fleischuntersuchung in Deutschland geleistet haben.